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Virtuelle
Ausstellung

Die Geschichte ist näher, als wir denken: Diese Ausstellung holt die NS-Zeit aus den Archiven direkt in die Bonner Stadtteile. Vier digitale Rundgänge im Stadtzentrum, Bad Godesberg, Beuel und Endenich führen Sie zu Orten, an denen die Diskrepanzen und Widersprüche zwischen der NS-Ideologie und den Lebensrealitäten von Menschen in Bonn deutlich werden. Entdecken Sie Orte neu, die Sie zu kennen glauben – und stoßen Sie auf Spuren, die geblieben sind und Fragen an unsere Gegenwart stellen.

Zu den
Stationen

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Station 1: Münsterplatz – „Entartete Kunst“

Blick auf den Münsterplatz in Bonn mit historischem Gebäude und Außengastronomie

Dieser Text dient als vorläufige Füllung für eine Gedenkseite, die der Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes gewidmet ist. Die Geschichte ist näher, als wir denken: Diese Ausstellung holt die NS-Zeit aus den Archiven direkt in die Bonner Stadtteile. Vier digitale Rundgänge im Stadtzentrum, Bad Godesberg, Beuel und Endenich führen Sie zu Orten, an denen die Diskrepanzen und Widersprüche zwischen der NS-Ideologie und den Lebensrealitäten von Menschen in Bonn deutlich werden. Entdecken Sie Orte neu, die Sie zu kennen glauben – und stoßen Sie auf Spuren, die geblieben sind und Fragen an unsere Gegenwart stellen.

Moderierte
Stadtteilführungen

In Anlehnung an die digitalen Rundgänge bietet die Gedenkstätte Bonn Führungen in den folgenden Stadtteilen an: Bonn-Zentrum, Bad Godesberg, Beuel und Bonn-Endenich.
In dialogischen Stadtteilführungen werden historische Hintergründe und persönliche Biografien aus der NS-Zeit vertiefend erläutert. Alle Stadtteilführungen sind kostenlos in deutscher, englischer und einfacher Sprache buchbar.

Dauer: ca. 90 Minuten.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen.
Buchen Sie Ihre Führung unter gedenkstaette@bonn.de.

Gedenkstätte Bonn

Seit 1986 sammelt und dokumentiert die Gedenkstätte Informationen zu Bonn in der Zeit des Nationalsozialismus und zu Bonner Verfolgten. Eine erste vorläufige Ausstellung wurde in Bad Godesberg gezeigt. Von 1996 bis 2025 bestand eine Dauerausstellung in der Franziskanerstraße 9. In naher Zukunft werden Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum an einen historischen Standort umziehen: In den Wirtschaftsräumen des ehemaligen Benediktinerinnen-Klosters „Zur Ewigen Anbetung“ in Bonn-Endenich wird eine neue Dauerausstellung entstehen. Hier richtete im Sommer 1941 die Gestapo ein Ghettolager mit aufgezwungener jüdischer Selbstverwaltung ein.

Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn sind seit dem 1. Januar 2021 Einrichtungen der Bundesstadt Bonn. Zum Angebot gehören Führungen, Workshops, Rundgänge, Vorträge und Sonderausstellungen. Externen Forschenden stehen eine umfangreiche Dokumentation und eine Fachbibliothek zur Verfügung.